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Der Backsaver

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Eine ergonomische Arbeitshaltung ist für das Wohlbefinden sehr wichtig. Der Backsaver nimmt belastende Bück- und Hebebewegungen ab und schont damit nicht nur den Rücken der Mitarbeiter.

Die Automation ist in der Lebensmittelindustrie mittlerweile sehr weit fortgeschritten. Doch ist gerade die Foodbranche immer noch von Handarbeit geprägt, da für manche Tätigkeiten Maschinen nicht geeignet sind oder die Technik schlichtweg zu teuer ist, um für kleine und mittelständische Unternehmen rentabel zu sein. So wird wohl auch in Zukunft die Lebensmittelindustrie auf manuelle Tätigkeiten angewiesen sein. Doch gibt es hierfür immer wieder technische Innovationen, die den Mitarbeitern ihre Tätigkeit erleichtern. Einer dieser technischen Helfer ist das Behälterkippgerät Backsaver.

 

 

Ergonomische Arbeitshöhe.

Dieses kleine mobile Gerät haben Experten speziell für Anheben und Kippen von schweren Lasten entwickelt. «Wie der Name schon vermuten lässt, entlastet der Backsaver die Mitarbeiter und unterstützt Arbeiten in ergonomischer Höhe», erklärt Gerhard Steiner, Geschäftsführer der Eisenring Lyss AG. So lassen sich beispielsweise Fleisch, Fisch, Teigwaren, Gemüse oder Obst per Knopfdruck in die passende Höhe anheben und über den verstellbaren Neigungswinkel angenehm aus dem Behälter holen. Die Weiterverarbeitung von beispielsweise schweren Fleischstücken ist für die Mitarbeiter kein Problem mehr, da sie sich nicht ständig bücken und schwere Lasten anheben müssen. Auf diese Weise lassen sich auch Verarbeitungsprozesse deutlich beschleunigen. «Für das Personal bedeutet die Beibehaltung der Arbeitshöhe eine wesentliche Erleichterung, da ihr körperliches Wohlbefinden nicht durch ermüdende und auf die Dauer anstrengende Bück- und Hebebewegungen beeinträchtigt ist», so der Geschäftsführer.

 

Technische Besonderheiten.

Das Behälterhebe- beziehungsweise Kippgerät lässt sich entsprechend der individuellen Kundenwünsche gestalten. So ist beispielsweise der Schütttrichter in der Weite anpassbar. «Die Weite beziehungsweise Länge des Trichters hängt davon ab, wie weit vom Gerät der Mitarbeiter den Inhalt auf eine Arbeitsfläche, ein Förderband oder in eine Maschine kippen will. Da spielen sowohl bauliche als auch maschinelle Gegebenheiten eine wesentliche Rolle», wie der Fachmann aus Erfahrung weiss. Zudem gibt es den Trichter auch gelocht, damit Flüssigkeiten ablaufen und vom Produkt abgetrennt werden. Waschwasser von Obst und Gemüse oder Fleischsaft verbleiben nicht mehr im Behälter und lassen sich einfach ausgiessen. Auch die Kipphöhe und den Kippwinkel können Kunden auf ihre Bedürfnisse einstellen lassen. Der Standard-Backsaver ist für Eurobehälter für 800 kg Kippgewicht gebaut. Der Kippwinkel beträgt 100° und die Standardkipphöhe 970 mm. Bei Hebekippern (lift-tipper) ist die Standardhöhe 1280 mm. «Für aussergewöhnliche Gegebenheiten bieten wir auch eine Maschine mit einer Höhe bis zu 1800 mm an. Diese eignet sich beispielsweise für die Fleischindustrie mit Hochkippanlagen wie etwa Injektoren», sagt der Fachmann. Ebenso lässt sich die Aufnahmeeinheit für jede Behältergrösse einzeln oder in Kombinationen von verschiedenen Behältern anfertigen. Die Form der Aufnahmeeinheit hängt vom zukünftigen Inhalt ab. Für Teige bietet der Hersteller auch runde Einheiten an. Diese sind anders zu packen als beispielsweise Eurobehälter oder Plastikboxen, die sich wie mit einem Gabelstapler nehmen lassen.

 

Der Hersteller bietet auch die Option an, die Aufnahmeeinheit mit Winkelprofilen anzupassen, damit sich die Ware mit einem Gabelstapler direkt auf den Backsaver positionieren lässt. Alle Kippgeräte sind mit einer zyklenfesten 12-V-Batterie ausgerüstet, die eine Tagesleistung von 25 Tonnen Material bei einem Einsatz von 800-kg-Behältern garantieren. Um wieder voll einsatzfähig zu sein, genügt eine Nacht zum Aufladen. Das Kippgerät ist grundsätzlich aus rostfreiem Stahl (AIS I 304 und AISI 316) gebaut. Alle weiteren verwendeten Materialien wie Polyethylen sind lebensmitteltauglich.

Individuelle Gestaltung.

Für die Anpassung des Geräts an die Kundenwünsche ist es für die Fachleute wichtig, die zukünftige Anwendung zu sehen. «Vor Ort können wir das Einsatzgebiet leichter beurteilen und erkennen schnell, was für die Anwendung wichtig ist. Ohne die Anlage zu kennen, ist es noch schwierig, die Gegebenheiten richtig einzuschätzen. Unsere Fachleute sehen maschinelle oder bauliche Besonderheiten, die Kunden oft nicht mehr wahrnehmen, aber für die Konzeption wichtig sind», erklärt Steiner.

Einfache Reinigung.

Für den Einsatz im Lebensmittelbereich muss sich das Gerät schnell und leicht reinigen lassen. Die Bauweise und die verwendeten Materialien sind daher genau auf die Bedürfnisse der Branche angepasst. Je nach transportiertem Produkt können Mitarbeiter den Backsaver mit den gängigen Reinigungsmitteln und -methoden säubern und für den nächsten Einsatz bereitstellen. Auch die Wartung ist einfach, sodass jeder Haustechniker in regelmässigen Abständen die Überprüfung selber machen kann. Durch die kompakte Bauweise und individuelle Anpassungsfähigkeit ist das Gerät auch bei beengten und schwierigen Platzverhältnissen einsetzbar. Dank der ergonomischen Arbeitshöhe steigert das Gerät die Produktivität, beschleunigt die Arbeitsprozesse und ist für Mitarbeiter eine wertvolle Hilfe.

Eisenring Lyss AG
Industriering 46
3250 Lyss

Telefon 032 384 71 61
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