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Ultraschallsensor UC-F77: Der Vielseitige für beengte Montagesituationen

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Die kompakte Bauform und die hohe Detektionssicherheit eröffnen dem UC-F77 ein breites Einsatzspektrum.

Die Ultraschallsensoren der Serie UC-F77 überzeugen durch grosse Performance bei geringem Platzbedarf. Die Gehäuse der Front- wie auch der Sidelooker-Version sind kompatibel zu industrieüblichen Montagesituationen. Kleine Blindzonen, hohe Reichweiten und das ausgeklügelte Ausblenden von störenden Objekten gewährleisten höchste Detektionssicherheit und Messgenauigkeit.

Die Programmierung von Ausgangsfunktion, Logik und Schallkeule erfolgt entweder per Taster am Gerät oder remote per Steuerung oder PC. Die IO-Link-Schnittstelle komplettiert den grossen Funktionsumfang und bietet Zugang zu Prozess- und Diagnosedaten sowie vielen weiteren Sensorparametern.

Dank kompakter Bauform und Störzielausblendung auch bei beengten Einbauverhältnissen einsetzbar.

Hohe Montageflexibilität

Ultraschallsensoren werden in der Industrie zur Erfassung von Objekten und zur Distanzmessung eingesetzt. Vielseitigkeit und Verfügbarkeit sind zentrale Anforderungen der Anwender. Dies beginnt bereits bei der Montage. Der kompakte Ultraschallsensor UC-F77 entpuppt sich hier zum einen als besonders platzsparend – zum anderen stehen die Sensoren nicht nur mit dem üblichen, frontseitigen Wandleraustritt zur Verfügung. Aufgrund des umfangreichen Ultraschall-Know-how sowie der eigenen Wandlerentwicklung und -fertigung war es Pepperl+Fuchs möglich, auch eine Sidelooker-Variante mit integrierten M18-Gewinde zu entwickeln, die sich beispielsweise direkt in die Seitenwände von Förderelementen integrieren lässt. Die Frontlooker-Version ist zudem kompatibel zu der Bauform und Anschlusstechnik optoelektronischer Sensoren – sollte sich im konkreten Fall Ultraschall als vorteilhafteres Wirkprinzip herausstellen, beispielsweise bei spiegelnden Oberflächen, kann der F77 direkt in die gleiche Montagesituation integriert werden.

Kleine Blindzone, grosser Arbeitsabstand

Trotz ihrer sehr kompakten Bauform von gerade einmal 31 mm Höhe und 12 mm Breite erreichen die verschiedenen UC-F77-Varianten grosse Arbeitsabstände. Dabei stehen Reichweiten von 250 mm und 400 mm als Frontlooker-Version sowie 800 mm als Sidelooker-Version zur Verfügung. Gleichzeitig verfügen sie über die jeweils kleinsten Blindzonen am Markt, was dem Anwender den grösstmöglichen Arbeitsabstandsbereich sichert und auch die Detektion von sensornahen Objekten ermöglicht. Alle Reichweitenvarianten bieten entweder einen Schaltausgang mit Gegentaktendstufe, der zudem wahlweise als Schliesser oder Öffner konfiguriert werden kann. Alternativ sind die Geräte mit einem Analogausgang erhältlich, der zwischen einem Stromausgang (z. B. 4–20 mA) oder einem Spannungsausgang (z. B. 0–10 V) umgeschaltet werden kann.

Hohe Betriebssicherheit durch einstellbare Schallkeule und Störzielausblendung

Schon von seinem berührungslos arbeitenden, physikalischen Wirkprinzip her bietet Ultraschall eine Reihe spezifischer Vorteile. So beeinträchtigen weder Staub noch Feuchte oder Licht die zuverlässige Sensorfunktion. Das Gleiche gilt für die Material-, Oberflächen-, Farb- oder Glanzeigenschaften des Detektionsobjektes. Durch ihre hochfrequenten Vibrationen kann sich die Sensormembran sogar von selbst reinigen. Mit verschiedenen Funktionalitäten gelingt es dem UC-F77, diese ohnehin schon hohe Detektions- und Betriebssicherheit weiter zu steigern. Es ist beispielsweise möglich, die Geometrie der Schallkeule zu modifizieren, das heisst die Empfindlichkeit des UC-F77 an vielfältige Einsatzanforderungen anzupassen und so eine bestmögliche Detektionssicherheit zu erreichen. Eine schmale Schallkeule ist beispielsweise bei engen Objektabstände von Vorteil, während in der Materialflusstechnik oft breitere Schallkeulen gefragt sind, um grosse Objekte sicher zu detektieren. Über die Parametriersoftware PACTware ist es zudem möglich, störende Objekte wie beispielsweise Trittstufen an einer Tankinnenwand und andere Störziele auszublenden.

Sensorsynchronisation verhindert gegenseitige Beeinflussung

Überall dort, wo es eng zugeht und mehrere UC-F77 mit wenig Abstand zueinander montiert werden müssen, vermeidet die Synchronisation der Sensoren eine gegenseitige Beeinflussung. Im automatischen Multiplexbetrieb synchronisiert, senden die Sensoren abwechselnd und werten nur ihr eigenes Echo aus. Im automatischen Gleichtaktbetrieb, z. B. an einer Hubarbeitsbühne, senden sie zeitgleich und werten je nach Einstellung das erste oder stärkste der empfangenen Echos aus. In beiden Einsatzszenarien ist höchste Funktionssicherheit gewährleistet. Schliesslich erweist sich der UC-F77 in der Praxis auch gegenüber Pressluft- oder Anlagengeräuschen als extrem störfest. Insgesamt gewährleisten diese Ultraschallsensoren dadurch jederzeit eine hohe Verfügbarkeit – sei es bei der Erkennung von Flaschen in Rücknahmeautomaten und der Füllhöhendetektion im Sammelbehälter, bei der Füllstandserkennung in Tanks, bei der Feststellung der Kolbenposition an Hydraulik- oder Pneumatikzylindern oder sonstigen Aufgabenstellungen.

Dank IO-Link wichtiger Baustein im Sensorik 4.0-Portfolio

Im Zukunftsszenario Industrie 4.0 mit seinen vollständig vernetzten Produktionssystemen spielen kommunikationsfähige Sensoren eine entscheidende Rolle – denn sie leiten und empfangen Sensordaten sowohl innerhalb von Produktionsprozessen als auch bis in übergeordnete, lokale oder Cloud-basierte Informationssysteme. Als Wegbereiter zu Industrie 4.0 stellt Pepperl+Fuchs mit Sensorik 4.0® hierfür innovative Sensortechnologien zur Verfügung. Diese verfügen – wie beispielsweise der Ultraschallsensor UC-F77 – über die Standardschnittstelle IO-Link und unterstützen durch die direkte Zugriffsmöglichkeit auf Prozess- und Diagnosedaten die Digitalisierung industrieller Anwendungen.

Kleine Kraftpakete – die neuen Ultraschallsensoren UC-F77 mit IO-Link.

Überzeugende Performance und Funktionalität

Füllstandsmessung, Anwesenheitskontrolle, Zählen von Objekten, Messen von Abständen – die Ultraschallsensoren der Serie UC-F77 überzeugen in vielfältigen Aufgabenstellungen durch grosse Performance bei geringem Platzbedarf. Die einfache Parametrierbarkeit ermöglicht die optimale Anpassung an unterschiedliche Detektions- und Messaufgaben. Die Wahlmöglichkeit zwischen zwei Gehäuseausführungen gewährleistet eine flexible Maschinenintegration. Kleine Blindzonen, hohe Reichweiten und das ausgeklügelte Ausblenden von störenden Objekten im Erfassungsbereich stellen höchste Detektionssicherheit und Messgenauigkeit sicher. Die Schutzart IP67 sorgt jederzeit für höchste Verfügbarkeit. Die IO-Link Schnittstelle komplettiert den grossen Funktionsumfang.

Auf einen Blick

– Platzsparender Ultraschallsensor in industriekompatiblem Kompaktgehäuse

– Front- und Sidelooker-Version ermöglichen flexible Montage

– Als einzige Sensoren dieser Art auf dem Markt autark synchronisierbar und damit betriebssicher bei enger Montage

– Sehr geringe Blindzone erlaubt Detektion auch aus der Nahdistanz

– Hohe Störfestigkeit gegen Pressluft- und Anlagengeräusche

– Einfache Inbetriebnahme durch Teach-in

– Durch IO-Link kommunikationsfähig und bereit für Industrie 4.0


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