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Die Fischer Söhne-Gruppe schärft ihr Profil im Verpackungsmarkt: Seit Juli 2025 führt die Fischer Söhne Extrusion AG das Geschäftsfeld Extrusionsblasen als eigenständige Schwesterfirma. Die Fischer Söhne AG konzentriert sich parallel auf Life Science und Spritzguss. Beide Unternehmen bleiben in Muri ansässig – mit kurzen Wegen, abgestimmten Prozessen und einem gemeinsamen Qualitätsverständnis. Ziel der Neuausrichtung: mehr Fokus, schnellere Entscheidungen und spürbarer Kundennutzen entlang der gesamten Wertschöpfung.
Fischer Söhne Extrusion AG – Kompetenzzentrum für Hohlkörper
Die Fischer Söhne Extrusion AG bündelt sämtliche Leistungen rund um extrusionsgeblasene Kunststoffverpackungen – vom Standardgebinde bis zur kundenspezifischen Lösung.
Das Standardsortiment umfasst Kanister von 1 bis 60 Litern für Chemie, Industrie, Lebensmittel und Handel: robust, stapelfähig, praxiserprobt – auf Wunsch inklusive passender Verschlüsse und Zubehör. Für spezifische Anforderungen entwickelt das Unternehmen Formteile und Gebinde nach Spezifikation, etwa mit Sichtstreifen, in technischen Ausführungen oder Sonderfarben, exakt abgestimmt auf Füllgut, Linienlayout und Logistik.

Lebensmittelverpackungen entstehen in BRC-zertifizierten Bereichen und erfüllen hohe Hygienevorgaben. In der Material- und Designauslegung liegt der Schwerpunkt auf HDPE (recyclingfähig), ergänzend stehen weitere Thermoplaste zur Verfügung; die Konstruktion ist auf Materialeffizienz, Mono- bzw. Mehrschicht-Lösungen und recyclinggerechtes Design ausgerichtet.

In R&D und Industrialisierung begleitet Fischer Söhne Extrusion AG den gesamten Weg von der Idee bis zur Serie: Design-for-Manufacturing, Material- und Prozessberatung, Werkzeug-/Blaskopf-Layout, Erstmuster, Validierung sowie Dichtheits-, Fall- und Massprüfungen sichern Prozessfähigkeit und Qualität. Eine Inhouse-Dekoration (Siebdruck) ermöglicht klare Kennzeichnung und Markenauftritt – ohne zusätzliche Schnittstellen in der Supply Chain.
Was die Fischer Söhne Extrusion AG auszeichnet
Die Fischer Söhne Extrusion AG zeichnet sich durch ein starkes Fundament und klare operative Vorteile aus: Aufbauend auf über 100 Jahren Gruppen-Know-how in Kunststoffverarbeitung und Anwendungstechnik verbindet sie moderne Extrusionsblas-Anlagen mit schnellen Rüstkonzepten und wirtschaftlichen Losgrössen. Verlässlichkeit und Qualität werden durch BRC-konforme Fertigung, dokumentierte Prüfprozesse und rückverfolgbare Chargen abgesichert. Gleichzeitig bleibt das Unternehmen flexibel – von kleinen bis grossen Serien, mit kurzen Entscheidungswegen und projektnaher Kommunikation. Effiziente Abläufe senken die Total Cost of Ownership entlang Abfüllung, Handling und Transport, während agiles Projektmanagement den Weg bis zur marktreifen Verpackung beschleunigt.
Ein System, zwei Spezialisierungen – nahtlos für Kund:innen
Die organisatorische Trennung schafft klaren Fokus, die Zusammenarbeit liefert End-to-End-Lösungen aus einer Hand:
Fischer Söhne Extrusion AG
Kanister, Gebinde und Spezial-Hohlkörper – Standard oder kundenspezifisch, optional dekoriert, getestet und logistikbereit.
Fischer Söhne AG
Spritzgussteile, Baugruppen, Montage und Life-Science-Komponenten (inkl. Reinraum). Ideal, wenn Blas- und Spritzteile in einer Anwendung zusammenspielen – etwa Verschlüsse, Funktionsteile oder Inserts.
Für Kund:innen bedeutet das: eine Anlaufstelle, durchgängiger Qualitäts- und Logistikfluss, kurze Time-to-Decision – und Verpackungen, die in der Linie, im Umlauf und am Point of Use überzeugen.
Geschäftsbereiche im Überblick
– Packaging Solutions:
Kanister 1–60 Liter, Lebensmittel-Gebinde, Spezial-Hohlkörper, Dekoration, Prüfkonzepte, Logistik.
– R&D & Contract Manufacturing:
Konstruktion, Muster, Validierung, Serienanlauf, kontinuierliche Optimierung.
– Life Science (Schwesterunternehmen):
Reinraum-Spritzguss, medizintechnische Komponenten, Tubs & Nests, Montage.
Über die Unternehmen
Fischer Söhne Extrusion AG und Fischer Söhne AG stehen für Schweizer Präzision, Kundennähe und Innovation in der Kunststoffverarbeitung. Die gemeinsame Basis: Qualität, Verlässlichkeit und die Fähigkeit, Packaging Solutions schnell und wirtschaftlich zur Marktreife zu bringen.
Fischer Söhne – Packaging Solutions made in Muri. Für die Anforderungen von heute. Und für die, die morgen kommen.
Fischer Söhne Extrusion AG
Luzernerstrasse 105
5630 Muri
Telefon 056 675 49 00
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www.fischersoehne-extrusion.ch
Wenn Gutes noch ein Stück besser gemacht wird, ist das eigentlich immer ein Erfolgsrezept. Dieser Leitidee hat sich auch die Schweizer Delica AG verschrieben, die unter anderem erlesene Biscuits produziert und diese mit feinster Schokolade veredelt. Bei seinen Verpackungsprozessen setzt der Genuss-Spezialist ebenfalls auf das Prinzip Optimierung und beauftragte Schubert mit der Ausarbeitung einer Nachfolgelösung für eine bestehende Pickerlinie der Crailsheimer. Bei gleicher Stellfläche erreicht der neue Flowpacker durch das Doppelpick-Verfahren ein noch effizienteres Produkthandling und erschliesst durch die Verarbeitung von Schlauchbeutel- und Tray-Produkten weitere Verbesserungspotenziale.

Die Schweizer Delica AG verpackt am Standort Meilen ihre schokoladeüberzogenen Biscuits mit einem Schubert Flowpacker.
Ob zum nachmittäglichen «Zvieri», der kleinen Mahlzeit um vier Uhr, oder als leckerer Imbiss für zwischendurch – die seit 1928 produzierten Keks-Spezialitäten von Delica sind ein Stück Schweizer Confiserie-Tradition. Im Laufe der Jahre haben die in unterschiedlichen Varianten mit und ohne Schoko-Überzug erhältlichen «Guezli» eine grosse Fangemeinde weit über ihr Herkunftsland hinaus gewonnen. Unter dem Dach der Migros Industrie beschäftigt Delica an fünf Standorten in der Schweiz sowie in zahlreichen Niederlassungen im Ausland insgesamt rund 2200 Mitarbeitende. Am Produktionsstandort Meilen im Kanton Zürich sind auch Schubert-Maschinen seit langem ein fester Bestandteil der Produktion. Im August 2023 hatte Delica sich an Schubert gewendet, um Ersatz für eine bewährte, aber etwas in die Jahre gekommene Pickerlinie zu schaffen, die im Verpackungsprozess von Biscuits eingesetzt wurde.

Insgesamt acht F4-Arme ermöglichen im Doppelpick-Verfahren eine besonders schnelle und flexible Verarbeitung von Schlauchbeutel- und Tray-Produkten.
Der Flowpacker als Schlüssel zur Effizienzsteigerung bei Delica
War ursprünglich ein 1:1-Austausch vorgesehen, zeigte sich im Laufe der Beratungsgespräche, dass sich mit den Möglichkeiten der heutigen Technik eine wesentlich effizientere Lösung für das Handling der insgesamt zehn Verpackungsformate realisieren liess. Eine zentrale Herausforderung bestand darin, für diese Produktpalette eine Lösung zu finden, die in der Lage ist, sowohl Flowpack- als auch Tray-Produkte zu verarbeiten, und Formatwechsel ohne grösseren Zeit- und Personalaufwand ermöglicht. Dazu schien es ratsam, bestimmte Prozessabläufe grundlegend auf ihre Effizienz hin zu hinterfragen. Grosses Optimierungspotenzial versprach in diesem Zusammenhang etwa der Nachprozess für die Schlauchbeutelverpackung ohne Tray, der vormals händisch von vier Arbeitskräften ausgeführt wurde und den Weitertransport in ein anderes Stockwerk erforderte. Da seitens Delica auch ein ruhiger Lauf, eine einfache und schnelle Reinigung sowie hohe Flexibilität bei der Formatumstellung ganz oben auf der Wunschliste standen, zeichnete sich schnell ab, dass der Flowpacker von Schubert hier die ideale Lösung sein würde.

Bei der Schlauchbeutelverarbeitung erfolgt die Vorgruppierung zunächst auf dem Band. Die reduzierte Kettenlänge ermöglicht eine einfachere Reinigung.

Beim Flowpacker sind die robotergestützte Zuführung per Pick-and-Place und das Schlauchbeutelaggregat Flowmodul kompakt in einer einzigen Linie integriert.
Mehr Durchsatz, weniger Aufwand bei Reinigung und Wartung
Mit seinem platzsparenden Maschinenlayout fügt sich der neue Flowpacker nicht nur nahtlos in seinen Aufstellort ein, sondern bietet obendrein auch deutlich mehr Funktionalität und Performance. Anstelle von vormals zehn ermöglichen nun acht F4-Arme im Doppelpick-Verfahren einen Durchsatz von bis zu 728 Produkten pro Minute, ohne dass bei dieser Taktzahl die Laufruhe beeinträchtigt würde. Das fortschrittliche Bildverarbeitungssystem von Schubert stellt dabei sicher, dass die Waren nicht nur schnell, sondern auch stets in einwandfreiem Zustand vom mittig angeordneten Produktband auf die Kette mit den Tray-Formaten oder wahlweise auf das Band für das Flowpack-Format abgelegt werden. Gerade beim Handling der teilweise oder vollständig schokolierten Biscuits spielt der integrierte Folienspender mit kurzer Kette seine Vorteile aus. Da die Vorgruppierung auf einem Band erfolgt, gestaltet sich die Reinigung wesentlich einfacher. Aufgrund der kürzeren Kettenlänge müssen beim Formatwechsel deutlich weniger Mitnehmer getauscht werden, als dies bei einer langen Kette der Fall wäre. Der Vorgang erfordert nur einen Bediener und keine Mitnehmer-Kassette, sodass sich obendrein Kosten sparen lassen.
Von Tray zu Flowpack mit einem Klick
Da die Magazinplatte aufgrund identischer Tray-Abmasse für alle Formate gleich ist, kann eine einzige Person den Werkzeugwechsel durchführen. Gibt es wie im Fall des Choc Petit Beurre sowohl ein Flowpack- als auch ein Tray-Format, genügt ein einziger Klick auf dem Bedienterminal, um den Verpackungsprozess umzustellen. Sollen die Produkte direkt in die Schlauchbeutel verpackt werden, wird der Tray-Entstapler ohne weitere Umbauten einfach aus dem Verpackungsprozess genommen. Im Flowmodul sorgt die bewährte Kombination aus Längssiegelung mittels Ultraschall-Verfahren und anschliessender Quersiegelung mit Heisssiegel für einen schonenden und zugleich sicheren Verschluss. Die fliegende Quersiegeleinheit stellt zudem sicher, dass bei ungleichmässigem Fluss die Siegelzeit und -temperatur konstant bleibt. Da die so erzeugten Pakete sehr eng ausgelegt sind, kommen zwei verschiedene Formschultern zum Einsatz, um unterschiedliche Formate abzudecken. Ein Novum – und aus Platzgründen auch eine kleine Herausforderung – stellte die Integration eines Aufreissfadens beim Flowpack dar, die von den Schubert-Ingenieuren souverän gelöst wurde. Der rote Kunststofffaden wird parallel zum Flowmodul-Film abgewickelt, an dem er mittels Klebeschicht haftet, und anschliessend mitversiegelt.

Im Flowmodul erfolgt die Kombination aus Längssiegelung mittels Ultraschall und Quersiegelung mit Heisssiegel und fliegender Quersiegeleinheit – einschliesslich Anbringung eines Aufreissfadens.
Künftige Nachrüstungen wurden bereits mitgeplant
In der Süsswarenindustrie spielt Nachhaltigkeit eine immer grössere Rolle. Auch bei Delica in Meilen, wo 2021 eine neue Prozesskühlungsanlage in Betrieb genommen wurde, die Wasser aus dem Zürichsee nutzt, wird der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen gelebt. Daher sollte bei der Konstruktion auch die Möglichkeit zu einer späteren Umstellung auf umweltverträglichere Papier-Trays durch Integration eines zweiten F2-Roboters berücksichtigt werden. In der gegenwärtigen Version wurde der Tray-Entstapler somit etwas grosszügiger dimensioniert. Und noch ein weiteres Anforderungsszenario wurde bereits mitgedacht: Sollen Produkte künftig nicht nur flächig, sondern auch entlang ihrer Längskante ins Tray abgelegt werden, lässt sich dies durch den integrierten schwenkbaren Kettentransporter ebenfalls problemlos umsetzen.

Bei der Konstruktion des Tray-Entstaplers wurde bereits die Möglichkeit zur späteren Umstellung auf Papier-Trays berücksichtigt.
Delica konnten diese Leistungsmerkmale auf ganzer Linie überzeugen: «Der neue Flowpacker vereint mit seiner Verarbeitungsmöglichkeit von Tray- und Schlauchbeutelprodukten im Grunde zwei Maschinen in einer einzigen hocheffizienten und flexiblen Lösung. Die dadurch freigewordenen Kapazitäten beim Personal können wir nun an anderer Stelle produktiv nutzen», freut sich Kaspar Huber, stellvertretender technischer Leiter bei Delica am Standort Meilen.
Zahlen und Fakten
– Schubert Flowpacker
– Doppelpick-Verfahren
– Maximale Leistung: 728 Produkte pro Minute
– 98 % Maschineneffizienz (Pickerlinie inkl. Tray-Entstapler)
– 97 % Maschineneffizienz (Flowmodul)
Über die Gerhard Schubert GmbH
Die Gerhard Schubert GmbH ist weltweit anerkannter Marktführer für Top-Loading-Verpackungsmaschinen (TLM). Das Familienunternehmen aus Crailsheim (Baden-Württemberg, Deutschland) setzt bei seinen digitalen, roboterbasierten Verpackungsmaschinen auf ein Zusammenspiel von einfacher Mechanik, intelligenter Steuerungstechnik und hoher Modularität. Mit dieser Philosophie und einer eigenen Innovationskultur beschreitet das Unternehmen seit fast 60 Jahren völlig eigenständige technologische Wege.
Mit seiner TLM-Technologie stellt der Maschinenbauer seinen Kunden zukunftssichere Verpackungsmaschinenlösungen bereit, die einfach in der Bedienung, flexibel in der Formatumstellung, hochleistungsfähig und stabil in der Funktion sind. Die TLM-Verpackungsmaschinen verpacken Produkte jeglicher Art und Branche – von Lebensmitteln, Süsswaren, Getränken, Pharmazeutika und Kosmetik bis hin zu technischen Artikeln – in Trays, Kartons, Schachteln oder in Schlauchbeutel.
Namhafte globale Unternehmen der Konsumgüter- und Pharmaindustrie vertrauen gleichermassen auf Automatisierungslösungen von Schubert wie zahlreiche kleine, mittelständische und familiengeführte Unternehmen. Gegründet im Jahr 1966, beschäftigt die heute in zweiter Generation geführte Unternehmensgruppe 1800 Mitarbeiter.
Alle Fotos: Gerhard Schubert GmbH
Gerhard Schubert GmbH
Hofäckerstrasse 7
D-74564 Crailsheim
Telefon +49 7951 400-0
Fax +49 7951 8588
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HEIDELBERG und MK Masterwork feiern zehn Jahre Partnerschaft und richten gemeinsam den Blick auf die Zukunft
Durch die strategische Partnerschaft zwischen der Heidelberger Druckmaschinen AG (HEIDELBERG) und MK Masterwork erhalten Druckereien End-to-End-Lösungen für hochautomatisierte Prozesse in der Verpackungsproduktion. Mit der Zusammenarbeit unterstreicht HEIDELBERG den Anspruch als Systemintegrator für den Verpackungs- und Akzidenzdruck und treibt die Wachstumsstrategie voran.

HEIDELBERG und MK Masterwork vereinbaren im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten die Verlängerung und Erweiterung ihrer strategischen Partnerschaft. Von links: Maxen Liu, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, Zhang Zishen, Vizepräsident und Li Li, Präsidentin und Geschäftsführerin, alle MK Masterwork, sowie Jürgen Otto, Vorstandsvorsitzender, Dr. David Schmedding, Vorstand Technologie und Vertrieb, sowie Xue Yang, Globale Leiterin Postpress Packaging, alle HEIDELBERG.
Es ist eine Erfolgsgeschichte: Vor zehn Jahren vereinbarten die Heidelberger Druckmaschinen AG (HEIDELBERG) und MK Masterwork, der in China führende Hersteller von Weiterverarbeitungssystemen für den Verpackungsbereich, eine strategische Vertriebskooperation. In deren Rahmen vertreibt HEIDELBERG Hochleistungsstanzen sowie Faltschachtelklebe- und Heissfolienprägemaschinen von MK Masterwork ausserhalb von China. Seither hat HEIDELBERG rund 1500 von MK Masterwork produzierte Systeme bei Kunden in der ganzen Welt installiert. Jetzt liessen beide Unternehmen in einer gemeinsamen Jubiläumsveranstaltung am Hauptsitz von MK Masterwork in Tianjin mit rund 100 internationalen Kunden die Stationen ihrer langjährigen erfolgreichen Partnerschaft noch einmal Revue passieren. Gleichzeitig richteten beide Unternehmen den Blick auf die gemeinsame Zukunft: Dazu unterzeichneten HEIDELBERG und MK Masterwork im Rahmen der Feierlichkeiten eine Vereinbarung zur Verlängerung und Erweiterung der Zusammenarbeit im Bereich integrierter und hochautomatisierter Gesamtlösungen, die auch in Zusammenarbeit mit Kunden entwickelt werden können. Dazu gehört auch die Integration der Robotik-Systeme von MK Masterwork, die bei Verpackungsproduzenten insbesondere für die Intralogistik zunehmend an Bedeutung gewinnen. Sie leisten in vielen Unternehmen einen wichtigen Beitrag, um die Produktivität zu erhöhen und Personalkosten weiter zu senken.
«Der Verpackungsdruck ist zentraler Bestandteil unserer Wachstumsstrategie für das Kerngeschäft», so Dr. David Schmedding, Vorstand Technologie und Vertrieb bei HEIDELBERG. «Und unsere Zusammenarbeit mit MK Masterwork ist eine langjährige Erfolgsgeschichte. Jetzt erneuern und erweitern wir diese strategische Partnerschaft und unterstreichen damit unseren Ansatz als Systemintegrator für die End-to-End-Produktion von Verpackungen. Wir bieten unseren Kunden effiziente Gesamtlösungen und erschliessen zugleich weiteres Potenzial im attraktiven Segment der Weiterverarbeitung im Verpackungsbereich.»
«Dank unserer innovativen und wirtschaftlichen Technologien ist MK Masterwork in den letzten Jahren weiter dynamisch gewachsen und in China bereits zum marktführenden Anbieter von Weiterverarbeitungslösungen im Verpackungsbereich aufgestiegen», so Li Li, Präsidentin und Geschäftsführerin von MK Masterwork.
«Zusammen mit einem starken Partner wie HEIDELBERG ist es uns gelungen, auch weltweit unter die führenden Anbieter in diesem Segment vorzurücken. Gemeinsam werden wir unsere starke Marktposition in Zukunft weiter ausbauen.»
MK Masterwork verzeichnet seit Jahren ein dynamisches Wachstum und beschäftigt heute mehr als 1800 Mitarbeitende. Der Produktionsstandort in Tianjin, China, umfasst eine Fläche von rund 600 000 m2. Am Rande der Print China im Mai dieses Jahres feierte das Unternehmen zugleich sein 30-jähriges Firmenjubiläum.

Die neue Generation der Hochleistungsstanze MK Mastermatrix 106 CSB ist in den Prinect Workflow integriert und erscheint im Design von HEIDELBERG.
Meilensteine aus zehn Jahren Partnerschaft HEIDELBERG/MK Masterwork
2015:
HEIDELBERG und MK Masterwork vereinbaren eine strategische Vertriebskooperation, mit der HEIDELBERG künftig zum Vertriebskanal für die Produkte von MK Masterwork ausserhalb Chinas wird.
2016:
Auf der drupa 2016 treten beide Unternehmen erstmals mit einem gemeinsamen Stand auf und präsentieren ein umfassendes Angebot an Flachbettstanzen, Faltschachtelklebe- und Heissfolienprägemaschinen für den Verpackungsbereich.
2019:
MK Masterwork wird mit dem Erwerb von rund 8,5 Prozent der Stimmrechte grösster Ankerinvestor bei HEIDELBERG.
2020:
HEIDELBERG und MK Masterwork gründen ein Joint Venture für die Entwicklung und Produktion von Präzisionsmaschinenteilen für das Werk von HEIDELBERG am Standort Shanghai.
2025:
1. Die Vorstellung der neuen Generation der Hochleistungsstanze MK Mastermatrix 106 CSB mit Prinect Integration im HEIDELBERG Design markiert einen grossen Schritt in Richtung einer automatisierten End-to-End-Produktion im Verpackungsdruck.
2. Bis dato hat HEIDELBERG rund 1500 Systeme von MK Masterwork weltweit erfolgreich installiert.
3. MK Masterwork feiert das 30-jährige Bestehen des Unternehmens.
4. Das Jahr steht bei HEIDELBERG ganz im Zeichen des 175-jährigen Firmenjubiläums.
5. Beide Unternehmen erneuern und erweitern ihre strategische Partnerschaft für das Angebot integrierter und hochautomatisierter Gesamtlösungen in der Verpackungsproduktion.
Über HEIDELBERG
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (HEIDELBERG) ist ein führendes Technologieunternehmen, das weltweit seit 175 Jahren für Innovationskraft, Qualität und Zuverlässigkeit im Maschinenbau steht. Mit einem klaren Fokus auf Wachstum treibt HEIDELBERG als Gesamtanbieter die Weiterentwicklung in den Kernbereichen Verpackungs- und Digitaldruck, Softwarelösungen und dem Lifecycle-Geschäft mit Service und Verbrauchsmaterialien voran, damit Kunden maximale Produktivität und Effizienz erreichen können.
Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf den Ausbau neuer Geschäftsfelder im Industriegeschäft wie den hochpräzisen Anlagenbau mit integrierter Steuerung, Automatisierungstechnik und Robotik sowie die wachsenden Green Technologies. Aufgrund einer starken internationalen Präsenz in rund 170 Ländern, der Schaffenskraft und Kompetenz seiner rund 9500 Mitarbeitenden, eigener Produktionsstätten in Europa, China und den USA sowie einem der grössten globalen Vertriebs- und Servicenetzwerke ist das Unternehmen optimal für zukünftiges Wachstum positioniert.
Heidelberg Schweiz AG
Brunnmattstrasse 20
3001 Bern
Telefon 031 385 01 11
Fax 031 385 03 33
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Model AG, Weinfelden (Schweiz)
Im Oktober 2024 nahm die Model AG in Weinfelden eine Flexodruckmaschine Chroma X Pro 2100 in Betrieb. Maschine und Arbeitsumgebung werden durch eine Entstaubungsanlage sauber gehalten.
Papier- und Kartonstaub ist in der Herstellung von Verpackungen allgegenwärtig und wirkt als ein wesentlicher Störfaktor. Die Verschmutzung von Gebäude, Arbeitsumgebung und Maschinen erhöht den Reinigungsbedarf. Staub beeinträchtigt die Gesundheit der Mitarbeiter, die Verfügbarkeit der Produktionstechnik und die Qualität der Druckergebnisse.

In der Entstaubungsanlage gereinigte Prozessluft trägt zu einem sauberen, von Kartonstaub befreiten Raumklima bei.
Problem erkannt und gelöst
Die Model AG in Weinfelden hat die Staubproblematik erkannt. Seit Oktober 2024 druckt das Unternehmen auf einer Chroma X Pro 2100, eine Wellpappendruckmaschine von Koenig & Bauer Celmacch mit sieben Flexodruckwerken. Die Druckmaschine ist an eine Entstaubungsanlage der Hunkeler Systeme AG angeschlossen. Die staubhaltige Luft wird an der Maschine abgesaugt, gefiltert und in gereinigtem Zustand an die Produktionsumgebung zurückgegeben. Es ist die modernste von mehreren Entstaubungsanlagen, die bei der Model AG zu einem sauberen Raumklima beitragen. Der in den Filtern zurückgehaltene Staub wird in Behältern gesammelt und entsorgt.

Die Entstaubung der Zuluft führt zu einem geringen Reinigungsaufwand und perfekten Druckergebnissen.

Auch die von der Chroma X Pro 2100 benötigte Zuluft durchläuft einen Reinigungsprozess, bevor sie der Druckmaschine zugeführt wird. Ein Ventilator mit integriertem Filter reduziert den Staubgehalt auf das mögliche Minimum. Die Reinigung der Zuluft begünstigt die Qualität der Druckergebnisse und minimiert den Reinigungsaufwand innerhalb der Chroma X Pro 2100 erheblich.
Leistung dynamisch geregelt
Über die Lebensdauer der Filterelemente hinweg erhöht sich trotz einer automatischen Abreinigungsfunktion der Filterwiderstand. Im Interesse eines möglichst geringen Verbrauchs an elektrischer Energie regelt ein Frequenzumrichter kontinuierlich die Leistungsaufnahme der Entstaubungsanlage. Dank dieser dynamischen Regulierung der Energieaufnahme schont die Model AG Ressourcen und spart zugleich massiv bei den Betriebskosten.

Ein Ventilator mit integriertem Filter befreit die Zuluft vor deren Eintritt in die Flexodruckmaschine Chroma X Pro 2100 von Staub.
Bewährte Technologie
Die Chroma X Pro 2100 produziert im Dreischichtbetrieb. Damit der Betrieb gesichert ist, muss auch die ganze Peripherie rund um die Flexodruckmaschine im Dauerbetrieb absolut zuverlässig arbeiten. Aus Erfahrung weiss die Model AG, dass die von der Hunkeler Systeme AG konzipierten und installierten Anlagen stabil funktionieren und ihren Beitrag zu einer wirtschaftlichen Produktion leisten.
Hunkeler Systeme AG
Industriestrasse 2
4806 Wikon
Telefon 062 745 77 77
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